Beim Einbruchschutz zählt das gesamte Fenster – nicht nur die Scheibe. Ein stabiles Profil, einbruchhemmende Beschläge, geeignete Verriegelungspunkte und die fachgerechte Befestigung im Mauerwerk müssen zusammenwirken. Besonders relevant sind leicht erreichbare Fenster im Erdgeschoss, Kellerfenster und Terrassentüren. Für private Wohngebäude wird häufig die Widerstandsklasse RC2 betrachtet. Die Verbraucherzentrale beschreibt RC2 für private Wohnungen bereits als hohen Einbruchschutz. Welche Klasse sinnvoll ist, hängt jedoch von Gebäude und Einbausituation ab. Abschließbare Fenstergriffe allein machen aus einem normalen Fenster noch kein Sicherheitsfenster. Unser Tipp: Schauen Sie sich das Haus von außen an und identifizieren Sie leicht zugängliche Bereiche. Terrassenseiten oder schlecht einsehbare Fenster verdienen besondere Aufmerksamkeit. Rollläden können eine zusätzliche Barriere darstellen, ersetzen aber kein geeignetes Sicherheitsfenster. Bei einer Modernisierung lohnt es sich, Einbruchschutz direkt mit Wärme- und Schallschutz zu kombinieren. Wichtig ist auch hier die Montage: Ein hochwertiges Sicherheitsfenster kann seine vorgesehene Widerstandsfähigkeit nur erreichen, wenn Rahmen und Befestigung passend zum Mauerwerk ausgeführt werden.
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